AmaSelect Spot mit DroneLink

Im ersten Schritt wird dafür die zu behandelnde Fläche von einer Drohne mit einer speziellen RGB-Kamera, die für das Mapping geeignet ist, überflogen. Nach der Landung werden die Fotos mit einem Geotag (Kalibrierung der Position) versehen. Anschließend werden die einzelnen Bilder zu einer Gesamtkarte zusammengefügt. Im nächsten Schritt erfolgt dann die Kartenanalyse mit der DroneLink- Software. Hierbei wird mit Hilfe von künstlicher Intelligenz die Differenzierung von Kulturpflanzen und einzelnen Unkräutern vorgenommen. In einheitlichen Pflanzenbeständen können auch ganze Unkrautnester ermittelt werden. Die DroneLink-Software berücksichtigt die spezifischen Eigenschaften der Düsenschaltung AmaSelect Spot. Die besonderen Vorteile dieses Systems sind der 25-cm- Düsenabstand und die 50-cm-Teilbreitenschaltung. Durch die Verwendung spezieller SpotFan 40-03-Düsen mit einem Spritzwinkel von nur 40° kann bei einem Abstand zur Ziel fläche von ca. 50 cm fast ohne Überlappung, absolut exakt eine kleinflächige Spot- Applikation mit 100-%-iger Pflanzenschutzmittel-Konzentration erfolgen. Resistenzprobleme im Randbereich durch eine Unterdosierung sind damit ausgeschlossen. Je nach Verunkrautung sind bis zu 80 % Pflanzenschutzmittel-Einsparungen möglich.

Für eine zuverlässige Applikation werden die ermittelten Behandlungs-Spots um eine 1 m breite Sicherheitszone erweitert. Damit ist eine zuverlässige Spot-Behandlung unter allen Bedingungen gewährleistet.

Auf sehr heterogenen Flächen besteht jederzeit die Möglichkeit, per Tastendruck auf die Flächenapplikation mit Standarddüsen umzuschalten.

Mit der Möglichkeit zur detaillierten Aufnahme der Verunkrautung und der sicheren Umsetzung von Spot-Applikationskarten mit einer serienmäßigen AMAZONE Pflanzenschutzspritze ist es für viele Praktiker unmittelbar möglich, Pflanzenschutzmittel dramatisch zu reduzieren.

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