Sämaschine Cataya Special

Der Saatgutbehälter

In der Grundausstattung hat der Saatgutbehälter der Cataya 3000 Special ein Volumen von 650 l. Mit Hilfe eines 200-l-Aufsatzes kann dieser auf 850 l Gesamtvolumen aufgestockt werden. Dank einer großen Behälteröffnung von 2,55 x 0,54 m lässt sich die Cataya Special bequem mit Bigbags, Frontladerschaufel oder per Sackware befüllen. Wird die Maschine per Frontladerschaufel befüllt, dient der weit öffnende Behälterdeckel als Schütthilfe. Im Behälter ist ein Füllstandssensor montiert, der sich über eine Führungsschiene stufenlos in der Höhe einstellen und so an unterschiedliche Saatgüter anpassen lässt.

Komfortables Dosierystem Precis

Für einen hohen Bedienkomfort und geringe Rüstzeiten sorgt das neue Dosiersystem Precis. Zu diesem Dosiersystem gehören je zwei Schließschieber, die eine schnelle und werkzeuglose Umstellung von Normal- auf Feinsaatgut bzw. umgekehrt möglich machen. Neu sind auch die integrierten Auslauftrichter, die dank ihrer speziellen Form minimale Restmengen im Saatgutbehälter, einen einfachen Saatgutwechsel und eine schnelle Reinigung der Maschine möglich machen. Dank der Auslauftrichter sind zudem die Dosierräder auch in Hanglagen immer befüllt. Eine weitere Besonderheit sind die zentral einstellbaren Kalibierklappen, mit denen sich die Cataya Special schnell und einfach von Säen auf Kalibrieren und umgekehrt einstellen lässt.

Elektrisches Dosierystem

Der elektrische Dosierantrieb ElectricDrive ermöglicht eine sehr präzise, stufenlose Dosierung verschiedenster Saatgüter. Die Saatmengen lassen sich bequem vom Fahrersitz aus einstellen oder ortsspezifisch nach Applikationskarten bzw. nach den Erfahrungen des Fahrers variieren. Das Vordosieren in den Feldecken oder nach einem Stop in der Fahrspur ist mit dem ElectricDrive ebenfalls möglich. Das Kalibrieren und die Restmengenentleerung lassen sich komfortabel per Terminal bzw. Kalibriertaster durchführen.

Das Geschwindigkeitssignal für die Dosierung liefert ein Radarsensor, der die Fahrgeschwindigkeit exakt und schlupffrei erfasst und an den elektrischen Dosierantrieb übermittelt. Bei ISOBUS-Traktoren kann alternativ auch der Geschwindigkeitssensor des Traktors als Signalquelle genutzt werden.

Die elektrische Fahrgassenschaltung ist in der Grundausstattung auf die Schaltung von 2 x 3 Fahrgassenreihen oder als Sonderausstattung auf 2 x 5 Reihen ausgelegt. Daneben verfügt die Cataya Special serienmäßig über eine mechanische Halbseitenabschaltung der Sä- und der Vorgelegewelle.

Das zentrale Einstellzentrum SmartCenter für höchsten Komfort

Die Kalibrierung der Maschine führt der Fahrer am neuen SmartCenter durch, das an der linken Maschinenseite angeordnet ist. Hier findet er zunächst eine Tabelle, in der alle Einstellmöglichkeiten gut sichtbar aufgelistet sind. Direkt darüber befindet sich ein Hebel, mit der die Bodenklappe zentral auf die verschiedenen Saatgüter eingestellt wird. Ein zweiter Hebel dient dazu, die Kalibrierklappe der Dosierung auf die Funktionen Kalibrierung oder Saat einzustellen. Dabei wird eine Klappe im Dosierer eingestellt, über die das Saatgut entweder zu den Scharen oder in die Kalibriermulden geleitet wird.

Für die Kalibrierung selbst muss am SmartCenter – dank elektrischem Antrieb – nur noch der Kalibriertaster oder ein Knopf am TwinTerminal gedrückt werden. Die beiden Kalibriermulden, die das Saatgut auffangen, lassen sich zentral auf der linken Seite unterhalb des SmartCenters aus der Maschine herausziehen, sodass der Fahrer während der Kalibrierung nicht mehr um die Maschine herumlaufen muss. Zur Kalibrierausstattung der Cataya Special gehören außerdem ein stabiler Falteimer und eine Hängewaage mit beleuchteter Digitalanzeige. Beide lassen sich, wenn sie nicht gebraucht werden, platzsparend in speziellen Halterungen unter dem Behälterdeckel verstauen. Damit sind sie jederzeit griffbreit direkt in der Maschine untergebracht.

Eine Sonderausstattung, mit der sich das Vordosieren, Kalibrieren und Restentleeren noch weiter vereinfachen lässt, ist das TwinTerminal 3.0. Es befindet sich ebenfalls am SmartCenter, sodass der Fahrer die Bedienung und Dateneingabe für die Kalibrierung direkt an der Maschine vornehmen kann. Damit bleibt ihm das mehrfache Ab- und Aufsteigen vom und auf den Traktor erspart.

Für die ISOBUS-Steuerung der Säkombination können wahlweise die ISOBUS-Terminals AMATRON 3, CCI 100 oder AMAPAD von AMAZONE oder jedes ISOBUS-Terminal eines anderen Herstellers eingesetzt werden.

Schar- und Striegelsystem mit vielen Möglichkeiten

AMAZONE liefert die Cataya Special mit RoTeC-Control-Scharen und Scharabständen von wahlweise 12,5 cm oder 15 cm aus. Die Sätiefe lässt sich direkt an den Scharen in 3 verschiedenen Positionen einstellen. Für die gleichmäßige und exakte Tiefenführung der Schare sorgt je eine seitliche Tiefenführungsscheibe Control 10 oder Tiefenführungsrolle Control 25. Der Schardruck mit einem Maximalwert von 35 kg je Schar lässt sich stufenlos von der linken Maschinenseite aus einstellen.

Um Flächen vorzukreiseln oder Ecken besser bearbeiten zu können, kann die Cataya wahlweise mit einem hydraulischen Oberlenker ausgestattet werden, über den eine Schar- und Striegelaushebung realisiert werden kann.

Universelles Bedienwerkzeug

Eine weitere Neuerung ist das universelle Bedienwerkzeug für die Cataya Special. Mit diesem ergonomisch geformten Werkzeug lassen sich z. B. der Schardruck, die Fahrgassenmarkierung und der Exaktstriegel an der Sämaschine sowie der Planierbalken und die Seitenleitbleche am Bodenbearbeitungsgerät einstellen. Damit bleibt dem Fahrer das lästige Mitführen mehrerer Werkzeuge erspart.

Neue Kreiselegge KE 3001 Special für die aktive Bodenbearbeitung

Die Cataya 3000 Special lässt sich wahlweise mit einer Kreiselegge KE oder einem Kreiselgrubber KX/KG der neuen Generation 01 kombinieren. Innerhalb dieser Baureihe bietet AMAZONE jetzt als weiteres neues Modell die Kreiselegge KE 3001 Special. Diese etwas leichtere Kreiselegge ist für den Einsatz hinter Traktoren mit Motorleistungen bis zu 140 PS konzipiert, die schwerere Kreiselegge KE Super für Traktoren mit bis zu 180 PS.

Während die beiden Kreiseleggen mit Zinken auf Schlepp arbeiten, um ein gleichmäßiges Saatbett herzurichten, können die Zinken bei den Kreiselgrubbern KX 3001 bzw. KG 3001 Special und Super wahlweise auf Griff oder auf Schlepp gewählt werden. Alle Maschinen der neuen Generation zeichnen sich durch eine komfortable und präzise Einstellung der Arbeitswerkzeuge aus. Die Seitenleitbleche lassen sich mit Hilfe des universellen Bedienwerkzeugs und über ein Langloch in der Tiefe einstellen. Die Arbeitshöhe des Planierbalkens kann unabhängig von der Arbeitstiefe der Bearbeitungswerkzeuge zentral eingestellt werden, da der Balken über die Nachlaufwalze geführt wird. Auf Wunsch können die Kreiselgrubber KG und KX auch mit der komfortableren hydraulischen Tiefenverstellung ausgestattet werden. Damit lässt sich die Bearbeitungstiefe während der Arbeit einstellen und an unterschiedliche Bodenverhältnisse anpassen.

Die optional lieferbaren Traktorspurlockerer können je nach Bodenart mit Schmal, Herz- oder Gänsefußscharen bestückt werden. Hier erfolgt die Einstellung der Arbeitstiefe bequem und einfach über die bekannten Exzenterbolzen.

Erweitertes Walzenprogramm

Für die Rückverfestigung des Bodens können auch die neuen Kreiseleggen und -grubber der Generation 01 mit verschiedenen Nachlaufwalzen kombiniert werden. Hier bietet AMAZONE die Zahnpackerwalze PW 500 und PW 600, die Keilringwalze KW 520 und KW 580, die neue Keilringwalze mit Matrixreifenprofil KWM 600 oder auch die Trapezringwalzen TRW 500 und TRW 600 an. Mit dieser Auswahl steht für alle Bodenarten und Bedingungen eine geeignete Walze zur Verfügung.