SwingStop pro

Als weitere Ausbaustufe berechnet mit Hilfe von Sensoren SwingStop pro in Echtzeit jetzt die Relativgeschwindigkeit jeder einzelnen Düse, setzt sie ins Verhältnis zur Fahrgeschwindigkeit der Spritze und steuert die entsprechende Ausbringmenge variabel an. Möglich wird dies durch neue Düsen mit einer speziellen Pulsweiten-Frequenzmodulation (PWFM), bei denen das Verhältnis von geschlossener zu geöffneter Düse in einem Frequenzbereich von 0 bis 50 Hz geändert wird. Diese Ventile schalten hochdynamisch, sodass sie in jeweils 2 ms geöffnet oder geschlossen werden können. Dank dieser hohen Schaltgeschwindigkeit lässt sich die Menge der Spritzflüssigkeit unmittelbar und stufenlos zwischen 30 % und 100 % variieren. Das bedeutet: Bewegt sich die Düse schneller als die Spritze, wird die Öffnungszeit und damit die Menge kurzzeitig erhöht. Ist die Düse langsamer, bleibt sie länger geschlossen und die ausgebrachte Menge reduziert sich.

Im Ergebnis führt SwingStop pro zu einer bisher unerreichten Applikationsgenauigkeit über die gesamte Arbeitsbreite der Feldspritze. Denn jetzt können auch alle Störgrößen, die durch horizontale Bewegungen des Spritzgestänges entstehen, ausgeglichen werden.